Geranien überwintern

Geranien (Pelargonien) wandern leider im Herbst oft in den Müll oder auf den Kompost*. Dabei sind es Pflanzen, die jahrelang üppig blühen können und mit zunehmendem Alter immer aparter aussehen, da ihre Triebe verholzen.

Sie lassen sich auf verschiedene Arten überwintern.

Basisinfos**
  1. Standort: sonnig bis schattig
  2. Gießen: mäßig feucht
  3. Temperatur: 3 bis 15 Grad, je nach Art oder Sorte

Ideal ist …

… ein kühles Plätzchen, so zwischen fünf und zehn Grad in heller bis halbschattiger Lage.

Dort hält man sie mäßig feucht, es wird nur soviel gegossen, dass die Erde nicht austrocknet. Bei diesen Temperaturen stellen sie ihr Wachstum ein.

Wichtig ist …

… zu wissen, dass zu feuchte oder gar nasse Erde in Kombination mit niedrigen Temperaturen zum Verfaulen der Wurzeln führt.

Je kälter die Pflanzen stehen …

… desto dunkler darf der Standort sein.

Zurückschneiden kann man …

… im Frühjahr und/oder im Herbst beim Einräumen in das Winterquartier.

Bei den hängend wachsenden Sorten ist schon aus Platzgründen das zweimalige Schneiden nötig.

Ich bevorzuge den Früjahrsschnitt und verzichte aus Platzgründen auf die Kultur von hängenden Sorten :-)

Wenn es sein muss …

… kann man Geranien auch im Wohnzimmer überwintern. Man pflegt sie wie im Sommer, düngt aber nicht. Aufgrund der kurzen Tage und des oft bewölkten Himmels, sollten sie so hell wie möglich platziert werden.

Ein warmer Winterstandort kann sich jedoch negativ auf die Blühfreude auswirken. Zudem werden sie dort gerne von Schädlingen, wie zum Beispiel Schildläusen oder Spinnmilben befallen.

* Wenn sie nachhaltig entsorgt werden :-)
** Diese Angaben beziehen sich auf die populären Arten und Sorten, wie die Balkon- oder Hängegeranien. Individuelle Infos finden Sie in den Pflanzenporträts.

geranien

Petunien (Petunia)