Pflege

Die nachfolgende Beschreibung ist allgemein gehalten, sie basiert auf meinen Erfahrungen mit den als Balkon- und Duftgeranien bekannten Arten und Sorten. Sie sind sich in den Ansprüchen an Licht, Erde, Temperatur, Wasser, Nährstoffe und das Überwintern sehr ähnlich.

Sollten für eine Art davon abweichende Bedingungen gelten, wie das zum Beispiel bei den sukkulenten oder im Winter wachsenden der Fall ist, dann habe ich das im jeweiligen Portrait erwähnt.

Basisinfos
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Gießen: gleichmäßig feucht oder durchdringend während der Wachstumszeit, mäßig feucht im Winterquartier
  3. Substrat: Blumenerde, Erde-Sand-Gemisch (Kakteenerde)
  4. Dünger: Flüssigdünger, organisch oder mineralisch; Langzeitdünger, z. B. Stäbchen)

Standort

Ideal ist ein Standort, an dem die Geranien für mindestens vier Stunden täglich Sonnenlicht erhalten. Viele Sorten kommen aber auch im Halbschatten gut zurecht und blühen üppig.

Auf den Balkon oder in den Garten sollten sie erst kommen, wenn nicht mehr mit Frost zu rechnen ist. Die Pelargonium zonale- und pe

Gießen

Wie oft gegossen werden muss, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Große Pflanzen, die in einem kleinen Topf oder Balkonkasten wachsen, verbrauchen die Feuchtigkeit schneller, als kleine mit einem großen Erdballen.

Steht der Topf, Kübel oder Kasten in der Sonne, dann erwärmt er sich, sodass mehr Wasser verdunstet. An solchen Standorten kann während der heißen Sommerwochen tägliches Wässern nötig sein.

Auf der sicheren Seite ist, wer die Erde zwischen den Wassergaben gut an-, aber nicht ganz austrocknen lässt. Sollte sie doch mal für kurze Zeit austrocknen, wird das besser vertragen als Staunässe, die, vor allem während der kühlen Herbstwochen, zum Verfaulen der Wurzeln führen kann.

Substrat

Die populären Sorten kommen mit handelsüblicher Blumenerde gut zurecht. Wer dazu neigt, zuviel zu gießen, kann sie mit etwas Sand oder Tongranulat durchlässiger machen.

Ich verwende eine torffreie Variante. Die besteht hauptsächlich aus fasrigen Teilen und speichert das Wasser nicht ganz solange wie ein torfhaltiges Substrat.

Düngen

Geranien müssen weit weniger gedüngt werden, als uns die Industrie glauben machen möchte. Ich verfahre dabei wie folgt:

  • In Jahren, in denen die Pflanzen umgetopft werden, dünge ich nicht.
  • Im Jahr Eins nach dem Umtopfen verabreiche ich von April bis September eimal im Monat halbkonzentrierten organischen Flüssigdünger.
  • Pflanzen, die schon mehr als zwei Jahre in der selben Erde wachsen, dünge ich monatlich flüssig organisch, nach Herstellerangabe.

Organische Dünger zählen zum Standardsortiment von Bau- und Gartencentern. Sie sind flüssig oder in Form von Pellets zu erhalten.

Nach dieser Methode kann man natürlich auch die „normalen“ Düngersorten verabreichen. Sie lässt sich bei anderen Balkon- oder Zimmerpflanzen anwenden.

Weitere Nährstoffquellen sind das Gießen mit Aquarium- oder Teichwasser.

geranie blüten